Weinwisser

Ergebnisse

2016 Kirchberg GG Spätburgunder 17,5 / 20

Die Frucht ist reif, die Würze fein, aber was den Kirchberg so stark macht, ist seine steinige Mineralik. Salz in aller Frische animiert und stimuliert, zieht und belebt den Gaumen, aber keineswegs im Alleingang, sondern von saftiger Kirschfrucht und dezenter Zedernwürze begleitet. Hat mehr Kick als mancher Spieler vom Freiburger SC.

2016 Schlossberg GG Spätburgunder 17,5 / 20

Gut ausgewogen in der Nase mit einem zarten Duft von Kirschen, Zederngewürze und einem Hauch von Steinstaub. Im Gaumen geht viel Druck von der rauchig-steinigen Mineralik aus, der aber von einer vollmundigen Textur und animierenden Säure gut abgefangen wird. Straff und zupackend.

2016 Eichberg GG Spätburgunder 17 / 20

Man wird Fritz Keller nicht zu nahetreten, wenn man feststellt, dass sein Sohn Friedrich neuen Schwung in den Spätburgunderladen gebracht hat. Schon beim Eichberg zeigt sich das mit einer wunderbaren frische, die nicht nur von saftiger Frucht und animierender Säure, sondern auch von einer kühlen steinigen Mineralik getragen wird. Vornehme Zurückhaltung beim Holzeinsatz wird mit Früher Zugänglichkeit belohnt

2016 Enselberg GG Spätburgunder 17 / 20

Zum Auftakt kitzelt der Staub feiner Gewürze die Nase. Im Gaumen übernimmt dann die Frucht das Kommando, saftige Kirschen stehen im Mittelpunkt, ein leichter Himbeerton setzt feine Akzente. Stramme Säure und feinkörnige Tannine sorgen dafür, dass eine angemessene Struktur nicht vernachlässigt wird.